Momentan liest man viel über die bisher als sichersten Smartphones der Welt geltende Mobiltelefone von der Firma RIM (Research in Motion) namens Blackberry. Jedoch senden diese alle Daten aus Europa an einem einzigen Server in Großbritannien, von wo aus die Informationen wiederum weiter verteilt werde. Daher wird bspw. ab dem 11. Oktober 2010 in Dubai die mobile Nutzung aller Blackberry Smartphones verboten. Dubai begründet dies mit den Argument, dass Inhalte von Blackberry, die mobil versendet werden nicht kontrollierbar seien und so Terroristen Tür und Tor öffnen.
Aber auch das weltweit teilweise vergötterte iPhone von der Firma Apple gerät zunehmend in Kritik in Sachen Sicherheitslücken.
In einem Schreiben des damaligen Staatsrekretärs in Bundesinnenministerium, Hans Bernhard Beus, an seine Kollegen der anderen Ressorts von November 2009 schrieb Beus:
„Insbesondere mobile Geräte stellen (…) ein erhebliches Gefährdungspotenzial für IT-Infrastrukturen und Regierungsnetze dar“,
Deshalb gibt es nun sogar von der Bundersegierung eine Empfehlung für eine sichere Kommunikation für Behörden und innerhalb von Unternehmen heraus.
SiMKo 2 nennt sich der aktuelle Verschlüssungsstandard, der für Sichere Mobile Kommunikation steht. Dieser wurde erst dieses Jahr auf der Cebit in Hannover vorgestellt. So verteilt das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik, kurz BSI, ca. 4000 Geräte des Taiwanischen Herstellers HTC (High Tech Computer), die durch ein Kortium aus NCP, Certgate und T-Systems für diesen Standard an Verschlüsselung umgerüstet werden.
Was wird also gemacht bei den HTC Modellen, wie dem HTC Touch Pro 2, dem HTC Touch HD 2 sowie dem HTC Snap?
Also diese Geräte verwendet Windows Mobile standardmäßig als Betriebssystem und können durch eine QWERTZ-Tastatur bedient werden und die Bedienung mit einem Touchscreen-Display funktioniert weiterhin bei den HTC Touch Modellen, jedoch wird die integrierte Kamera gar nicht erst installiert, die Verbindungsmöglichkeit über GPS (Global Positioning System), GPRS (General Packet Radio Service) sowie Bluetooth vollständig deaktiviert.
Die Komnikation sowie der Datenaustausch geschieht ausnahmenslos über einen eingerichteten VPN-Tunnel, der über einen internen Server läuft und so keinerlei Zugriffe von außen zulässt. Diese Technik hilft auch privaten Unternehmen bei der sicheren Datenverkehr von sensiblen Informationen.
Das SiMKO 2 Verschlüsselungssystem gilt so momentan als vollkommen abhörsicher sowie Hacker-geschützt!
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Bonn sagte durch Experten bereits im vergangenen Jahr:
„Blackberry oder iPhone erfüllen derzeit nicht die notwendigen Sicherheitsanforderungen und können nicht zum Einsatz kommen.“
Mit den SiMKo 2 Handys besitzt nun das Netz der Bundesverwaltung laut Aussage den Bundesinnenministeriums:
„eines der sichersten und funktionalsten Regierungsnetze weltweit ist“
Es ist sicherlich bedeutend geschützter als das Netz der EU-Kommision, da dort nur Blackberrys gebannt wurden, jedoch 32000 Mitarbtier der EU mit dem iPhone arbeitn dürfen. Wobei erst am Mittwoch genau bei den Apple iPhones das BSI eine neue Schwachstelle hingewiesen hat, über die Schadprogramme in die Software gelangen können.
Angela Merkels persönliches SiMKo Handy wurde sogar noch mit einem besonderen Sicherheitschip ausgestattet, den man noch schwerer hacken sollte.